Ich gebe zu, diese Wortspiel ist ein Stück weit einfallslos, aber irgendwie drück es das schon aus, wenn ich an Nada Surf denke. Es bedeutet immer eine Rememberance an die 1990er Jahre wie sie wirklich mit Docks, Karohemden und strubbligen Harren und irgendwo läuft dann „popular“

Ich denke außerdem an zauberhafte aber auch sehr poppige Liebeslieder aus der Mitte der 2000er oder auch Songs über Einsamkeit, bei denen (unter uns gesagt) an den ein oder anderen sehr depressiven Sonntagnachmittag auch mal Tränen fließen können.

Vor einer Woche habe ich die neue Platte der Band in die Hände bekommen. Den Track „When I Was Young“ kann man schon jetzt von der Website laden und der führt in eine ganz andere Richtung als die eigentliche Stimmung von „The Stars Are Indifferent To Astronomy“. Schon allein der Opener „Clear Eye Clouded Mind“ pustet einen Musiksturm durch die Ohren. Das Album ist in jedem Fall großartig, so wie die Menschen dahinter und die durfte ich vor eineinhalb Jahren persönlich treffen. Jap, davon hab ich hier nix erwähnt, weils echt schwer ist, sich im Sommer vor den Rechner zu klemmen. Dabei war der Abend mit Nada Surf fast ein bisschen wie ein Sommernachtstraum.
Am Venue, wie man mittlerweile der Veranstaltungsort im Bandmanagement-Slang gesagt wird, angekommen, steuere ich auf den Merch-Stand zu. Oben an der Wand hängen T-Shirts von Kevin Devine, ich wundere mich, warum das so ist und ob ich auch an der richtigen Location bin, steuere auf den Stand zu, da steht ein Typ mit roten Haaren und Vollbart und ein weiteres Mal in meinem Leben wird mir meine Kurzsichtigkeit zum Verhängnis. Ich will fragen, wo ich die Band finde und mir platzt nur heraus: „Hey, your Kevin Devine“. Es ist der Mann, der so wunderbare Songs schreibt wie

Mit meiner Frage an ihn begann ein wunderbarer Sommerabend mit einem der tollsten Interviews und zwei großartigen Konzerten. Dazu kommen wir dann morgen 🙂

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