Ein passender Titel ist echt schwer – Me And My Drummer

22. Mai 2012


Es ist erst Mai, aber die eigentliche Überraschung des Jahres schwebte bereits im Oktober des letzten Jahres in meine Ohren.  Sensationell, aber im ersten Moment als ich „Down On My Couch“ komplett gehört habe, war klar, musikalisch wird das neue Jahr also keine Überraschungen mehr haben, zumindest wird mich nix so sehr vom musikalischen Hocker werfen wie Me And My Drummer. Die Charlotte und der Matze haben wirklich alles richtig gemacht und ihrer Plattenfirma geraten, dass sie folgenden Song doch als ersten in die Radiowelt hinaus geben sollten…

Unglaublich ist auch, dass dieser Song als kostenloser Download auch dem Rest der Menschheit zu Verfügung stand. Halleluja! Diese Menschen nicht näher zu ergründen wäre extrem schade und zufälligerweise hat alles mit Interviewanfrage für Anfang Feburar 2012 geklappt. Die Recherche zum Interview erschien da weitaus schwieriger und ergab oberflächlich betrachtet … NIX! Naja, nicht viel. Ok, dann dacht ich mir, lernen wir eben die Beiden kennen, schließlich bracht die Google-Anfrage erst auf Seite 7, dass die beiden in Berlin wohnen … Wahnsinn :/

Woah, Berlin … hm… aber um das hier mal zu unterstreichen, Berlin ist nicht die Stadt, in der sich Menschen begegnen. Das klappt immer noch am besten in der Provinz. Berlin kommt immer danach.

Me And My Drummer ist ja von instrumentaler Seite her nix neues, die Dresden Dolls habens vorgemacht. Aber auch Charlotte hatte vor wahnsinnig langer Zeit eine ähnliche Formation und nicht nur, dass sich Charlotte die Dreads abgeschnitten hat, unterscheidet sie und die Musik von heute.

Dass Me And My Drummer was gaaanz eigenes sind und unglaubliche Musik machen, zeigte spätestens ihre zweite Singleveröffentlichung…

Auch die Ursprünge zum Sound bzw. ihre jeweilige musikalische Vergangenheit ist bei Matze und Charlotte sehr unterschiedlich und ist vielleicht der Grund für ihren sehr eigenen Sound.

Aber statt zu protzen, machen sie alles richtig. Understatement ist bei den Beiden an der Tagesordnung und macht sie wirklich sympathisch und herzlich. Sie sprechen gern über Musik im Allgemeinen und zeigen auch, dass es gar nicht so easy ist, zu zweit Musik zu machen…

Problem? Wirklich?

Und wie sympathisch sie sind zeigen einfach mal ihre Beschreibungen, wie stolz sie auf ihr erstes gemeinsames Album sind.

Produziert wurde das Album aber nicht mit irgendwem, sondern wohl einem der derzeit anspruchsvollsten Indieproduzenten, die die Hauptstadt zu bieten hat: Tobias Siebert. Und kurz bevors wieder raus in die dunkle Stadt geht (ACHTUNG, Interviewzeitpunkt = Februar 2012, da war es um 18h abends schon dunkel), zeigt Charlotte, was ein guter Produzent zu zaubern vermag…

Mittlerweile dürfen nicht nur die Familienmitglieder von Charlotte und Matze die Platte hören, nein, seit gut zwei Wochen findet ihr „The Hawk The Beak The Prey“ in jedem gut sortierten Internet … aber hey, live … live sind sie, kaum zu glaub, NOCH besser!!!

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