Tja, am besten treffen hier die Worte: nice, nice, very nice

13. Mai 2012


Zu diesem Interview war ich nicht allein unterwegs, sondern mit einem großartigen Kenner der Folkmusik-Szene, der viermal pro Woche auf Konzerten herumspringt und selbst auch in zwei großartigen Bands spielt. Zu zweit waren wir auf dem Weg zum Gespräch, unterhielten und schon im Auto über unterschiedliche Sichtweisen auf das Leben, also dass Menschen unterschiedlich ticken und welche Songs vom Dan Mangan die besten sind (an dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass es da kein richtig oder falsch gibt)

Pünktlich wie die Maurer liefen wir am Venue (wie man so schon neudeutsch im Bizzz sagt) ein. Doch da das Management zu unerbittlich war und den Terminkalender der Band vollknallte, mussten wir dann doch noch 45 Minuten warten, bis der Soundcheck zu Ende war. Ziemlich fertig, aber dennoch freundlich und strahlend, nahm sich dann der DAAAN Zeit für uns…im T-Shirt … ohne Karohemd. Merkwürdig! Deswegen auch gleich mal die Frage:

Das Karohemd hat er also nicht in der Tasche, dafür jede Menge Wissen. Wissen vom Leben, von Menschen, von Gedanken und Gefühlen. Wo das herkommt? – Ich sag mal: Sozialisation sollte nicht unterbewertet werden.

Es sind die alles entscheidenden Fragen aus „Sophies Welt“, die Dan Mangan nicht nur in seinen Lieder thematisiert, sondern seinen Geist eigentlich ständig beschäftigt: „Wer bin ich?“ und „Was ist das Leben?“  – Diese großen philosophischen Fragen, die eigentlich keiner verallgemeinert beantworten kann, scheinen für Dan ein Motor zu sein, um Teste zu schreiben und diese in Songs zu verpacken.

Da unser ganz persönlicher Konfuzius auch Musik macht, entschieden wir mit dieser wunderbaren Aussage das Philosophieren zu beenden und mal zum Tacheles überzugehen. Kennengelernt haben der Gabor und ich die Musik vom Dan mit seinem zweiten Album „Nice, nice, very nice“, dass mitten in die Seele trifft, schon allein mit seinem Opener

Die Produktion zwischen „Nice, nice, very nice“ und „Oh Fortune“, dem aktuellen Album haben sich allerdings geändert …

War in in den ersten beiden Platten noch ganz auf sich selbst fokussiert, so konnte Dan Mangan mit „Oh, Fortune“ seinen musikalischen Geist erweitern …

Warum das so ist, verstanden wir nicht ganz während des Gesprächs, sondern erst im Nachhinein 🙂

Im Fazit bleibt nach diesem Gespräch zu sagen, dass Dan Mangan ein angenehmer Mensch ist, sehr weise erscheint, obwohl er die Drei Null-Marke noch nicht überschritten hat … allerdings bringt das mit sich, dass für ihn Albernheiten nicht wirklich zünden. Deswegen war diese Frage eher ein Flop

Aber trotzdem, danke Dan!!! Es war schön mit dir, auch als du auf der Bühne standst … wobei der Sound der Location an Verbesserung noch viel, ja sehr viel Raum nach oben offen gelassen hat…Immerhin, die Akustiknummern, berührten dann doch, vor allem das großartige Finale.

Upps, beinah hätt ichs vergessen. Gossip gabs im Gespräch auch noch…

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