The definition of being a nerd?

7. November 2010


Dass ich Jonathan „Yoni“ Wolf im Biergarten getroffen habe, ist zwar schon ein Weilchen her, aber das Interview verliert auch jetzt noch nicht an Spannung … Naja, zugegeben es war ein netter Plausch, für den es prinzipiell egal ist, ob er im Winter an der Heizung oder im Frühling in der Sonne stattgefunden hat. Wetter ist hier mal wieder irrelevant, denn der Yoni stand im Mittelpunkt und war mir gleich sympathisch.
Ein Typ anfang Dreißig, mit Oliba, wuschlligem dunkeln Haar durch das man gern die Finger gleiten lassen würde, lässige Klamotten und n dicke Nerd-Brille im Gesicht. Ehrlich gesagt war das auch das einzig nerdige an ihm. Wir haben hier in den Vorankündigungen mehrfach auf das Nerd-Sein der Band hingewisen. Bevor ich diesen Text begonnen habe, stellte ich mir die Frage, was eigentlich das Nerdige an der Band bzw. an Yoni sein könnte… Eine Antwort fiel mir schwer, unter anderem weil ich für mich dan Begriff nicht klar definieren konnte. Und was macht man solch einem Fall? – Genau, Klick auf Wikipedia. Zu meiner Verwunderung gabs dort wirklich den Suchbegriff.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nerd

„Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot“ – das sind die Auswahlkategorien, die zur Klassifizierung zur Verfügung stehen. Ich finde, kein Begriff passt genau auf den Herrn mit der Brille. Eure Meinung könnt Ihr gern als Kommentar posten.
Obwohl man die Anfänge der Band Why? im Netz nachlesen kann, sollte sich meine erste Frage darum drehen … eigntlich sehr unprofessionell, aber wenn man aus dem Netz nicht schlauer wird, muss man eben die Leute direkt fragen.

Puh, mit dieser Frage war die erste Hürde gekommen und das Plauderstündchen konnte beginn. Ich war relaxt und die Icebreakerfrage schon jetzt in weiter Ferne. Tja, und wenn ich an dieser Stelle mal ehrlich zu mir selbst bin, muss ich gestehen, dass Icebreakerfrage wohl eher ein Icebreaker für mich als für meinen Gegenüber ist. Erst wenn das Ding vom Tisch ist, entscheidet sich, ob ich mich entspannen kann oder nicht. Das ist ja im normalen Leben auch nicht anders. Wenn ich mit der Person mir gegenüber nix anfangen kann, wird sich nie ein schönes Gespräch entwickeln.
Mit Yoni wars ja eh von Anfang an gut, so dass ich mich nicht geschämt habt die Frage nach der Inspiration zu stellen.

Namen, Yoni! Ich wollt nen Namen haben. Musik, die dich – wenn auch nur unbewußt – irgendwie beeinflußt hat.

Na, also! Geht doch! Was mindestens genauso schwer aus Yoni herauszu bekommen war, war das Eingeständnis, dass Deutschland für ihn eine besondere Bedeutung hat und dass er sich in Berlin mehr Zuhause fühlt als in München … is klar!

Berlin als ein Stück Zuhause empfinden geht relativ schnell, aber zwei gute Platten innerhalb kürzester Zeit aufnehmen, eher weniger. Dass die letzten beiden Alben relativ knapp auf einander folgten, hat eine ganz einfach Erklärung.

Wenn ich ehrlich bin, gefällt mir „Alopecia“ um einiges besser als „Eskimo Snow“, weil darauf nunmal mehr passiert und es nicht so waaahnsinnig ruhig ist. Wie schaut das denn beim Herrn Wolf aus?

Die letzte Frage passt eigentlich nicht in den Zusammenhang des ganzen zuvor gelaufenene Gesprächs, ist aber trotzdem zu schade, um weggelassen zu werden. Also hier die Frage, die Bands On Tour immer gestellt werden sollte (sofern sie keine Familie haben, die wohlmöglich auch noch die ganze Zeit mit unterwegs ist):
TADDAAAA…

Dummerweise hab ich danach gesagt, dass er auf die Frage auch nicht antworten müsste. Das ist dann das klassische Ding im Sinne „Pech gehabt“, denn ganz klar hat er dann nix mehr dazu gesagt. Die Frage stell ich bestimmt nochmal irgendjemand anderen, dann muss aber ne richtige Antwort kommen!

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